Schule macht Schule

Das Schul- und Kulturzentrum in Feldkirchen an der Donau wurde kürzlich mit dem Österreichischen Bauherrenpreis ausgezeichnet

„Lasst euch die Kindheit nicht austreiben! Schaut, die meisten Menschen legen ihre Kindheit ab wie einen alten Hut. Sie vergessen sie wie eine Telefonnummer, die nicht mehr gilt. Ihr Leben kommt ihnen vor wie eine Dauerwurst, die sie allmählich aufessen, und was gegessen worden ist, existiert nicht mehr.“

Diese „Ansprache zum Schulbeginn“ stammt aus dem Jahre 1968. Erich Kästners Worte haben bis heute nichts an Aktualität eingebüßt. Kaum hat man das Schulhaus betreten, entdeckt man in der Aula Textfragmente daraus in Form von silberfarben applizierten Buchstaben auf der Empore im ersten und zweiten Stock. Die Kunst-am-Bau-Arbeit stammt vom Wiener Künstler Hermann Staudinger.

„Der Lehrer ist kein Schulwebel und kein lieber Gott. Er weiß nicht alles, und er kann nicht alles wissen.“ – „Aber wir haben viel gelernt“, sagt Brigitte Rechberger, Direktorin des neuen Schul- und Kulturzentrum im oberösterreichischen Feldkirchen. „Die Bauphase und das Gebäude, in dem wir nun arbeiten, haben uns so geprägt, das ich mit Stolz sagen kann: Unsere Lehrer sind keine Einzelkämpfer wie in vielen anderen Schulen, sondern Teamplayer. Hier arbeitet jeder mit jedem. Das liegt nicht nur, aber auch an der außergewöhnlichen Architektur.“

Den kompletten Artikel im Standard vom 3. Dezember 2016 finden Sie hier…

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